Berufsfreiheit – ein Recht?


Jeder hat grundsätzlich das Recht, sich frei für einen Beruf zu entscheiden, ganz gleich ob für den eines Lehrers, Anwalts, Finanzberaters oder Arzt. Die einzige Vorgabe ist zunächst nur der Schulabschluss. So kann man Jura zum Beispiel nur dann studieren, wenn man das Abitur mit dem nötigen NC in der Tasche hat. Hat man sich nun entschieden, Arzt zu werden, zieht das Studium durch und hat das Examen bestanden, sowie das Praktische Jahr und die nötigen Praktika absolviert, steht der Ausübung des Berufes nichts mehr im Weg. Es sei denn, dem Mediziner wird die Approbation entzogen, was im rechtlichen Rahmen der Landesärztekammer möglich ist.

Die Approbation ist Voraussetzung für freie Berufswahl des Arztes

Das Wort Approbation leitet sich aus dem lateinischen ab und bedeutet so viel wie Genehmigung, Anerkennung. Diese kann man bekommen, als Zahnarzt, Arzt, Kinder- und Jugendpsychotherapeut, Apotheker und psychologischer Psychotherapeut. auch als Tierarzt benötigt man eine Approbation. Die Zulassung ist staatlich anerkannt. Damit kann der Mediziner eigenverantwortlich und selbstständig arbeiten. Es gibt die Approbationsordnung, die gesetzlich die Belange rund um die Approbation regelt. Davon abgeleitet gibt es also bestimmte Umstände, aufgrund deren einem Mediziner die Approbation entzogen werden kann. In einem solchen Fall ist die Berufsfreiheit kein Recht mehr, da gegen Vorschriften verstoßen wurde. Den genauen Sachverhalt können Medizinanwälte klären, wie zum Beispiel Lyck & Pätzold (http://www.medizinanwaelte.de/approbationsentzug.html).

Wann die Approbation entzogen wird

Doch was muss passieren, damit einem Arzt die Approbation entzogen wird? Der Arzt muss sich als unwürdig erweisen. Das bedeutet, dass er eine Straftat im medizinischen Bereich begangen hat. Der Arzt erleidet meist aufgrund dieser Straftaten schon einen Vertrauensverlust bei seinen Patienten und auch bei der Bevölkerung. Ein anderer Grund, warum einem Arzt die Zulassung entzogen werden kann, ist der, dass er in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufes ungeeignet ist, zum Beispiel, wenn eine Suchterkrankung vorliegt oder eine geistige Schwäche, die ihm das Übernehmen von Verantwortung nicht mehr möglich macht. Wenn sich der Inhaber weigert, an einer fach- und amtsärztlichen Untersuchung teilzunehmen. Auch wenn der Arzt der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wird ihm die Approbation nicht erteilt. Berufsfreiheit ist also nicht unbedingt ein Recht.