Fallback bei ELENA


Gerade hat mich die Meldung erreicht: Das Bundesfinanzministerium schließt das ELENA-Projekt. Viele Datenschützer haben ihre Bedenken zur Sammelwut des Systems geäußert, insbesondere soll ELENA nicht nur die Einkommensdaten, sondern auch die Fehl- und Arbeitstage, sowie Kündigungsgründe gespeichert haben. Wozu die Finanzämter gerade diese Daten benötigten, hier blieben die Verantwortlichen uns eine Antwort schuldig. Interessant ist es auch deswegen, weil es bereits einige Millionen Steuergelder für das sinnvolle Projekt ausgegeben wurden – nicht nur von der öffentlichen Hand, auch von der Wirtschaft. ELENA war tatsächlich sinnvoll! Man hat damit quasi den direkten Austausch zwischen den Steuerzahlern und den Ämtern ermöglicht. Jetzt steigen wir wieder auf das „Papier“ um.