Rechte eines Erben


Wer ein Haus erbt, oder eine Firma, oder auch ein Sparbuch, der bekommt damit nicht nur Rechte. Es sind auch Pflichten damit verbunden. Ist zum Beispiel eine Verschuldung mit dem Haus der Großmutter verbunden, so erbt der Sohn oder die Tochter diese Schulden auch mit dem Tod des Erblassers. Erbt man ein Unternehmen, so muss man die Kunden nicht mit übernehmen. Bleibt man zunächst beim Tod des Erblassers, so muss der Hinterbliebene die Beerdigung bezahlen. Auch die Pflichtteile muss der Haupterbe an die weiteren Hinterbliebenen, nahen Verwandten auszahlen. Natürlich nicht vergessen darf man die Erbschaftssteuer, nach der der Staat ruft. Aber Erben haben natürlich auch Rechte.

Testament oder Gesetz entscheidet

Es gibt zwei Möglichkeiten, durch die ein Hinterbliebener begünstigt werden kann. Hat der Verstorbene ein Testament erstellt, so benennt dies die oder den Erben. Testamente dieser Arte erstellen Notare, wie zum Beispiel der Notar Neie (http://notar-neie.de/). Gibt es kein schriftliches Testament des Erblassers, so wird per Gesetz entschieden, welche nahen Verwandten das Vermögen erben sollen. Es gibt zum einen Sachwerte und zum anderen Geldwerte. Gibt es einen persönlich bestimmten Erben, dann erben die anderen Hinterbliebenen ihren sogenannten Pflichtanteil. Ist dieser in Sachwerten gebunden, wie zum Beispiel in einer Immobilie, kann der Haupterbe gezwungen sein, das Haus zu verkaufen, um die oder den anderen Erben auszuzahlen. Man kann sich aber auch auf Ratenzahlungen einigen, um das Haus aus dem Familieneigentum halten zu können.

Die Rechte des Erben im Einzelnen

Der Erbende hat im einzelnen folgende Rechte: die Eigentumsrechte, die Besitzrechte, die
Fortsetzung des Mietverhältnisses nach dem Tod des Mieters und die Auskunftsrechte des Erben. Wie sich diese Rechte genau definieren, ist etwas kompliziert. Man kann bei einem Notar in der individuellen Situation eine Beratung bekommen, um die entsprechenden Rechte und natürlich auch die Pflichten, die mit dem Vorgang des Erbens verbunden sind, zu erfragen.